Das Publikum von den Stühlen gerissen

Applaus im Stehen für „Gospel Inspiration“ unter Leitung von Manuel Seng in der Stadthalle an der Orangerie – Gut 400 Besucher

Das macht richtig gute Laune: „Gospel Inspiration“ aus Wiesbaden, schon mehrfach zu Gast in Kibo, kam nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne. (Foto: Stepan)

«KIRCHHEIMBOLANDEN.» Mit knapp 400 Personen war die Stadthalle an der Orangerie am Samstagabend beim Chorkonzert von „Gospel Inspiration“ gut besetzt. Der Chor unter Leitung von Manuel Seng begeisterte sein Publikum mit einem breiten Repertoire an besinnlichen, weihnachtlichen Liedern und bereitete es so auf die bevorstehenden Festtage vor.

Vor den dunklen, rot und blau beleuchteten Vorhängen der Bühne begann der Chorleiter Seng am E-Piano zusammen mit dem Schlagzeuger Rolf Brahms einen Boogie-Woogie zu spielen, in dessen Verlauf der 18-köpfige Chor auf die Bühne zog, um dann mit dem bekannten Gospel „Swing Low“ a cappella in das Konzert einzusteigen. Schnell fand der Chor die Verbindung zum Saal und bezog ihn als klatschende Rhythmusgruppe mit ein. Mit seinem dynamischen und klaren Gesang, abwechslungsreichen und zum Teil eigenwilligen Arrangements und der eigenen Begeisterung überzeugte er die Anwesenden in kürzester Zeit.

Auch die lockeren Ansagen und Erklärungen des Chorleiters zu den einzelnen Stücken trugen dazu bei, eine angenehme, aufnahmebereite Stimmung im Saal zu erzeugen. Weihnachtslieder wie „Mary’s boy child“ im Calypso- oder „Do you hear what I hear“ im Rumba-Rhythmus sowie die Soli von Christiane Stoetzer und Heidi Breiling-Wierczeiko, die mit ihrer klaren, durchdringenden Stimme singend ins Publikum kam, führten zu anhaltendem Applaus und Begeisterungsrufen. Auch der Leonard-Cohen-Klassiker „Hallelujah“ in einem sehr dynamischen Arrangement, das von sehr sanft und leise bis hin zu überwältigend laut alle Facetten des Chores zeigte, kam sehr gut an. Nur die im Rhythmus flackernde, blau gehaltene Beleuchtung störte ein wenig den Genuss bei diesem Lied.

„Wahnsinn! Das ist absolute Klasse, was der Chor an Stimmung rüberbringt“, ließ Andreas Marschall aus Kirchheimbolanden die RHEINPFALZ wissen. „Die Solisten und alle anderen haben tolle Stimmen. Vor ein paar Jahren haben wir den Chor schon einmal gesehen, aber heute ist er in jeder Beziehung richtig gut. Auch fand ich es toll, wie sie uns im Publikum von Beginn an animiert haben, uns zu beteiligen. Das macht richtig Freude!“

Ähnlich äußerte sich auch Marion Adam aus Dannenfels: „Ich finde es wunder-, wunderschön! Es sind alles sehr gute Sänger, und die Stimmung im Saal ist einfach perfekt.“ Auch Saskia Keiper aus Flonheim bestätigte diese Einschätzung und ergänzte: „Es ist ein etwas anderer Gospel, als man ihn von amerikanischen Chören dunkler Hautfarbe kennt, aber er steht dem in Nichts nach. Das macht richtig gute Laune!“

Der Chor, der in Wiesbaden ansässig ist, war schon mehrfach in der Kreisstadt zu Gast. Vor zwei Jahren kam er unter anderer Leitung nicht so gut an. „Ich hatte nach der Enttäuschung damals lange überlegt, ob ich kommen soll“, meinte Barbara Liebsch aus Kirchheimbolanden. „Jetzt freue ich mich, dass ich hier bin. Heute gefällt es mir zu hundert Prozent. Anders als im Konzert vor zwei Jahren hat der neue Chorleiter heute richtig Power reingebracht.“

Im zweiten Teil des Konzerts wurde es mit interessant arrangierten Weihnachtsliedern noch stimmungsvoller. Mal a cappella, mal mit Soli, mal besinnlich, mal funky oder flott-rhythmisch riss der Chor sein Publikum mit und von den Stühlen. Bei „Carol of the bells“ konnte man meinen, die Kirchenglocken läuten zu hören. Bei „Shackles“ fingen viele an zu tanzen, und am Ende stand der ganze Saal und gab stehenden Beifall. Beim „Little drummer boy“ wurde es dann sehr besinnlich. Das Konzertprogramm endete mit „Amen“ und holte nochmals den Saal von den Sitzen, um mitzusingen, mitzuklatschen oder zu tanzen. Klar, dass die Halle vom Chor noch Zugaben forderte, die er mit „What a wonderful world“ und „Silent night“ gerne einlöste.

Gut auf die bevorstehenden Tage eingestimmt, gingen die Menschen nach diesem besonderen Konzerterlebnis frohgelaunt nach Hause.

DIE RHEINPALZ, 24.12.2018, von Bernhard Leopoldt

„Gospel Inspiration“: Mal getragen, mal beschwingt

Der Chor „Gospel Inspiration“ animiert die Zuhörer zum Mitklatschen. Foto: Vollformat/Heiler

Der Chor „Gospel Inspiration“ animiert die Zuhörer zum Mitklatschen. Foto: Vollformat/Heiler

ERFELDEN – Viele verschiedene Stimmungen zauberten die 18 Sänger von „Gospel Inspiration“ am Samstagabend in die evangelische Kirche. Vor rund 130 Gästen sangen sie bekannte und unbekannte Melodien, geistliche und weltliche Stücke und begeisterten damit ihre Zuhörer. Mal getragen und ruhig, ja fast traurig, mal beschwingt, fröhlich und lebhaft sangen die Sänger unter Leitung von Frank Eckhardt ihre Stücke und setzten mit Klasse und musikalischem Können die Inhalte der Lieder in Musik um. Dabei beeindruckten sie mit ihren starken Stimmen, ebenso wie durch ihren teils sechsstimmigen Gesang.

Immer wieder gelang es dem Chor, seine Zuhörer zum Mitklatschen zu animieren. Viele wippten auf ihren Plätzen im Takt, eine Besucherin tanzte sogar hinten im Kirchenraum zu den Liedern. „Wenn Sie möchten, dürfen Sie bei unserem letzten Stück mitsingen“, bezog Dirigent Eckhardt das Publikum ein, als er die teils auf englisch, teils auf deutsch gesungene Version von „Stille Nacht“ ankündigte.

Durch das Programm führten humorvoll die beiden Chorsänger Andreas Schmidt-Neumann und Christine Staudermann und gaben zu jedem ihrer Lieder eine kurze Erklärung. So sagten sie zum Lied „Mary did You Know“, in dem Maria erfährt, dass sie schwanger ist: „In der Bibel heißt es; ,Maria hörte die Worte und bewegte sie in ihrem Herzen‘; ob sie sie verstanden hat, erfahren wir vielleicht im nächsten Stück.“

Den Bezug zum Jesus-Kind suchten sie auch im Stück „The little Drummer Boy“. Das Lied erzählt von einem armen Waisenjungen, der Jesus nichts schenken kann außer seinem Trommelspiel. „Jesus lächelte und verstand“, meinte Staudermann und fügte an: „Es muss nicht immer das größte und teuerste Geschenk sein. Für mich sind die wertvollsten Geschenke die, die von Herzen kommen.“

Eine wunderbare Welt besangen die Musiker in Louis Armstrongs Stück „What a Wonderful World“. „Es gibt schreckliche Dinge in der Welt. Doch wenn man bereit ist, positive Sachen zu sehen, dann ist die Welt wundervoll, wenn auch nur für manche Augenblicke“, meinte Schmidt-Neumann. Später meinte er: „Gospel ist die fröhlichste Form, gute Nachrichten zu verbreiten.“ So präsentierte der Chor das Lied „Good News“ auch mit viel Lebendigkeit und Schwung.

So vielfältig wie das Repertoire präsentierten sich auch die Sänger. Nicht nur ihre rot-schwarze Chorkleidung – mal mit roten Hosenträgern, Federboas oder Krawatten zum schwarzen Hemd, mal mit schwarzer Weste über knallroter Bluse –, auch einzelne Sänger begeisterten mit charakteristischen Soloeinlagen. So gaben Christine Staudermann und Heidi Breiling-Wierczeiko, die einzige professionelle Sängerin des Chores, Stücke mit ihren sonoren Altstimmen zum Besten.

Beeindruckend imitierten Dieter Hassinger und Kurt Finger im Stück „Sixteen Tons“ mit brummendem Bass und Bariton die eintönige und harte Arbeit in amerikanischen Kohlegruben. Im Duett präsentierte sich Staudermann zusammen mit Tina Ternus; und die Mezzosopranistin Christiane Stoetzer sang schwungvoll in den beiden Stücken „When my Time Comes, Lord“ und „Operator“.

Passende Lichteffekte im Altarraum
Bei den meisten Stücken wurde der Chor begleitet von Manuel Seng am E-Piano und Claus Mager an Schlagzeug und Trommel. Aber auch bei Stücken ohne instrumentale Begleitung kamen die kräftigen Chorstimmen gut zur Geltung. Alle Lieder setzte Konstantin Schmidt durch Lichteffekte in Szene. Passend zum Rhythmus tauchte er den Raum um Altar und Kanzel in lila, pinkes und türkises Licht und machte somit das Konzert zu einem Erlebnis für Ohren und Augen.

Echo-Online 04.12.2017, Von Kirstin Gründel

Gospel Inspiration überzeugt in der Schiersteiner Christophoruskirche

Wiesbadener Kurier, 21.01.2015

„Gospel Inspiration“ animiert in der Christophoruskirche zum mitgrooven. Foto: wita/Paul Müller

„Gospel Inspiration“ animiert in der Christophoruskirche zum mitgrooven. Foto: wita/Paul Müller

SCHIERSTEIN – O Happy Day, Sixteen Tons, Swing low sweet chariot: Das sind alles oft gehörte Gospelstücke, die viele Chöre im Repertoire haben. Doch einer schafft es, diesen Evergreens eine neue, frische, eigene Note aufzusetzen und hat dazu auch das perfekte Ensemble zur Verfügung, um den Stücken jede Menge Leben einzuhauchen: J. Hatch und der Chor „Gospel Inspiration“ aus Wiesbaden.

Hervorragende Solisten
Jedes Jahr gastiert der Chor im Januar in der Schiersteiner Christophoruskirche, die bis auf den letzten Platz besetzt ist, denn die Fans wissen, dass sie hier etwas Besonderes geboten bekommen: Eben nicht die x-te Version des Immergleichen, sondern Sätze, die fein abgestimmt grooven, vielen hervorragenden Solisten die Möglichkeit geben, ihre Stimme zu präsentieren und ausgeklügelte Rhythmen, die zum Mitklatschen animieren. Das Publikum hier hat auch keine Probleme, den Offbeat gleich richtig zu klatschen und zum Schluss sogar eines der Lieder mitzusingen. Denn hier sind viele Chorsänger unter den Zuschauern, die sich diesen gesanglichen Leckerbissen nicht entgehen lassen und eine Inspiration für den eigenen Chor mitnehmen wollen. Sie grooven mit und lassen sich von der guten Laune des in Rot und Schwarz gekleideten Ensembles aus rund zwei Dutzend Sängern anstecken.

Es ist nicht immer nur Gospel, sagt der Dirigent und Pianist, der zwischen den Stücken charmant moderiert. „Feel Good Music“, Musik zum Wohlfühlen, will er seinen Zuhörern bieten. Und so ist dann auch mal ein Popsong dabei wie Joan Osbornes „What if God was one of us?“ oder „Ol’ Man River“ aus dem Musical „Showboat“, für das der Chor einen wunderbaren Bassisten zur Verfügung hat.

Die Solisten besitzen alle große Klasse und viel Ausstrahlung. Auch bei den Frauen gibt es Sängerinnen, die den Profis in nichts nachstehen. Eine gut ausgesteuerte Tontechnik sorgt für idealen Sound in der poppig- bunt ausgeleuchteten Christophoruskirche. Am Schlagzeug unterstützt Michael Großmann den Chor mit den passenden Beats. Gemeinsam mit Hatch am Klavier schafft er es, zu zweit richtigen Band-Sound zu erzeugen.

Sechsstimmige Arrangements
Mehr als einmal führt die Musik in die amerikanischen Südstaaten, zum Beispiel mit dem „Nawlins Medley“ – Nawlins, so wird New Orleans dort ausgesprochen. Dort, so erklärt Hatch, wird bei Beerdigungen zunächst etwas Getragenes gespielt, wenn der Trauerzug den Friedhof wieder verlässt, wird hingegen ein fröhliches „When the saints go marching in“ intoniert: Und genau so ein Medley hat er dem Chor auf den Leib geschrieben. Sechsstimmige, anspruchsvolle Arrangements, die federleicht wirken und oft auch ganz ungewohnte Musikrichtungen zusammenbringen, sind zu hören. „Sixteen Tons“, die Klage der Kohlearbeiter, ist hier im Reggae-Rhythmus gesetzt. Den afrikanischen Ursprung des Gospels nicht zu verleugnen, ihn aber mit modernen Elementen sinnvoll zu verfeinern, hat sich der Chorleiter zum Ziel gesetzt. Langer, herzlicher Beifall beschließt das Konzert in Schierstein, die Zuhörer verlassen sichtlich beschwingt die Kirche.

Hallelujah mit Hüftschwung – Gospel-Chor bewegt Rennerod

Ein Vorweihnachtskonzert besonderer Art in der Pfarrkirche „St. Hubertus“

Gospel Inspiration 06-12-14 Rennerod

Rennerod. Stimmungsvolle Gospelkonzerte gehören zu den musikalischen Höhepunkten in der Weihnachtszeit überall auf der Welt. In diesem Jahr gastierte zum ersten Mal auf Einladung des Kulturkreises Hoher Westerwald der Chor „Gospel Inspiration“ in der Katholischen Kirche in Rennerod, die zu diesem musikalischen Highlight fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Unter der Leitung des amerikanischen Profimusikers „J“ Hatch am Klavier, mit Percussion (Michael Grossmann) und stimmungsvoller Ton- und Light-Technik (Marcellus Allendorf u. Torsten Krick) rissen die 26 Sängerinnen und Sänger aus dem Rhein-Main-Gebiet die Zuhörer mit ihren geschulten Stimmen schnell in ihren Bann.

Im Namen des Kulturkreises Hoher Westerwald begrüßte Hans-Jürgen Heene die zahlreichen Besucher aus nah und fern und freute sich über die große Resonanz. Schon nach den ersten Stücken “Es kommt ein Schiff“ und „Gonna raise may hands“ oder der überaus gut gelungenen Interpretation von „Alle Jahre wieder“ sprang der Funke auf die Zuhörer über und das Publikum klatschte begeistert im Rhythmus mit. Alle Besucher waren berührt und schon nach wenigen Minuten beeindruckt von der musikalischen Darbietung des Gospelchores. Das Repertoire bestand nicht nur aus schnellen Stücken, sondern bot mit ruhigen Pop-Balladen, aber auch lateinafrikanischen Spirituals, wie z. B. „Siyahambe“, eine schöne und abgewogene Mischung. Auch die Solointerpretationen „Ain’t no rock“ durch Susanne Jeßberger (Alt), „Where you there“ von Katharina Schönbach (Sopran) oder die Duett-Balladen „Where are you God“ mit Christian Bartmann (Tenor) und Meike Gieß (Mezzosopran) und „Working in a cool mine“, dargeboten von Dieter Hassinger (Bass) und Kurt Finger (Bariton), waren perfekt arrangiert und versprühten Leichtigkeit und Lebensfreude.

Die Gospelsänger entbrannten ein wahres Feuerwerk und sangen dennoch diszipliniert und leidenschaftlich. Gefühlvoll im Sopran und Mezzosopran, voluminös im Alt und Tenor, wohl drei Oktaven umfassend im Bariton und Bass. Dazu machte der Chor seinem Namen „Inspiration“ alle Ehre indem er Live-Interpretationen zuließ, wie sie wohl die wenigsten Zuhörerinnen und Zuhörer schon einmal gehört hatten. Der Erfolg des Chores liegt wohl auch in der Besonderheit ihres musikalischen Leiters „J“ Hatch, der in einfühlsamer Weise den Chor dirigierte, den Zuhörern die nötigen Hintergrundinformationen zu den Liedtexten bot und dadurch eine Brücke zwischen Chor und Publikum herstellte. Viel motivieren musste er das Renneroder Auditorium nicht: Kaum eine Minute verging, in der nicht synchron in die Hände geklatscht, mit den Fingern geschnippst oder mit den Füssen im Takt mitgewippt wurde !

Gospel ist, und das beweist der Chor aus Wiesbaden sehr eindruckssvoll, definitiv lebendig und lebensbejahend und transferiert manchmal leise soulig, manchmal laut rockig oder jazzig pure positive Lebensfreude. Gospel, so spüren alle, ist nicht nur irgendeine musikalische Stimmungsbezeichnung, die in die Beine und Hände geht, sondern berührt auch die Herzen. Es ist schwerlich vorstellbar, dass die Begeisterung bei dem abschliessenden Christmas-Medley aus „Feliz Navidad“, „Kling Glöckchen“ und dem „Drummer Boy“ noch größere Wellen schlagen könnte !

Mit mehreren Zugaben und dem Abschlußlied „Amen“ verließ der Chor ein sichtlich berührtes und Publikum in der „St. Hubertus“-Kirche. Kaum möglich diese Stimmung noch zu steigern. Alle, Zuhörer und Musiker, können ein unvergessliches Konzerterlebnis und die frohe Botschaft von Advent und Weihnacht beschwingt mit nach Hause nehmen. – Die fünf verschiedenen bisher erschienenen Musik-CD’s des Chores können weiterhin in der Buchhandlung & Antiquariat Lang, Hauptstrasse 71 in Rennerod erworben werden und sind ein ideales Weihnachtsgeschenk !

Saisonvorbereitung 2014

Gospel Inspiration hatte ein intensives Chorwochenende vom 08.05. – 11.05.2014 in Wachenheim in der Pfalz mit viel Singen, Singen, Singen, Singen …… aber auch Lachen, Feiern, Party ….;-)

Wir freuen und darauf, im Winter eine schöne Weihnachts-CD, sowie neue Songs präsentieren zu können.

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Der Chor Gospel Inspiration bewegt das Publikum in Gundersheim

Wormser Zeitung 20.01.2014

Mit dem Konzert des Wiesbadener Chors

Zum Abschluss seines Jubiläumsjahres zum 150-jährigen Bestehen hatte der Turnverein 1863 e.V. Gundersheim zum Konzert mit dem Chor „Gospel Inspiration“ geladen. Gleich zur Begrüßung stellte TV-Vorsitzender Günther Gispert klar: „Keine Angst! Ich singe nicht!“. Stattdessen begrüßte er die Chorformation aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Chor „Gospel Inspiration“ gilt als einer der besten Gospel-Chöre Deutschlands und ist auch international bekannt. Das musikalische Markenzeichen des Chores ist es, das traditionelle Gospel- beziehungsweise Spirituals-Liedgut mit modernen Rhythmen in sechsstimmige Arrangements zu bringen. Abgerundet werden diese Songs durch Percussion-Begleitung sowie Lichteffekte.

So erklangen die für das Publikum bekannten Lieder sehr schwungvoll. Schon beim ersten Lied „Amen“ sprang der Funken über. Begeistert wurde von Beginn an mitgeklatscht, geschnipst oder leise vor sich hingesungen.

Unterhaltsame Moderation

Mit „Nobody knows the Trouble I‘ve seen“, „Oh happy Day“, „Swing low, sweet Chariot“ und „Down by the Riverside“ wurden die eingängigsten Stücke der „Top Ten der Gospel Charts“ präsentiert.

J. Hatch, amerikanischer Jazzpianist, arrangiert die Melodien für die Lieder in sechsstimmigen Chorsätzen. Mit kleinen Geschichten rund um seine Leidenschaft in Deutschland Auto zu fahren, den ersten Auftritt in Gundersheim vor einigen Jahren sowie der Bereicherung seines deutschen Wortschatzes mit „Schuhbändel“, führte Hatch unterhaltsam durch den Abend. Hierbei forderte er das Publikum zum Mitsingen auf: „Stand up and sing, do your own thing!“

Von der Ballade „Where you there“, die von der Kreuzigung Jesus Christus erzählt, waren die zahlreichen Gäste emotional betroffen. Mit „Sixteen Tons“, einem Lied über Sklavenarbeit in Kohlenminen, blieben neben dem nachdenklichen Text auch die Choreographie-Elemente des Kohleschaufelns in Erinnerung.

Dass der Chor auch ohne Klavierbegleitung singen kann, bewiesen die Sängerinnen und Sänger am Ende des ersten Teils beim afrikanischen Song „Shut De Do“. Nicht nur bei diesem Lied trug Rainer Rumpel an den Percussioninstrumenten zur Klang- und Rhythmusverstärkung bei. Mit „Year Lord“ und „I’m goin‘ home“ erklangen Eigenkompositionen mit eigenem Text von Hatch zum Thema: „Wenn es dir schlecht ergeht, gehe in die Kirche und singe ein Lied für Gott!“. Mit Louis Armstrong und seinem Lied „What a wonderful World“ beschloss der Chor den Abend.

Jedoch war das Publikum von „Gospel Inspiration“ so begeistert, dass durch „Standing Ovations“ eine Zugabe erklatscht wurde. Mit einem „Beatles-Medley“, darunter die Stücke „All you need is love“, „Obladi, Oblada“ sowie „Hey Jude“ belohnte der Chor sein Publikum, das sich nicht nehmen ließ, bei diesem Stück kräftig mitzusingen.

Link zum Originalartikel

Meisterhaft und mitreißend

Donnersberger Rundschau 24.12.2013

Mit „Gospel Inspiration“ wird den Stadthallenbesuchern warm ums Herz

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So wünscht man sich ein Adventskonzert: Der Chor „Gospel Inspiration“ aus Wiesbaden mit seinem US-amerikanischen Dirigenten John „J“ Hatch sorgte am Sonntagabend in der Stadthalle für wunderbare zweieinhalb Stunden, die die Vorfreude der zahlreichen Besucher im Saal auf Heiligabend mächtig gesteigert haben dürften.

„Die Halle ist toll hier“. Rolf Kruspe, der Erste Vorsitzende der „Gospel Inspiration“ zeigte sich beim Blick auf den bis zur letzten Stuhlreihe besetzten Saal angetan und sagte: „Wir würden gerne wiederkommen. So eine schöne Location haben wir selten. Die Akustik in der Halle hier ist prima. Alles hier ist toll“. Kruspe kann beruhigt sein. Nach Sonntagabend sollte eine Rückkehr von Gospel Inspiration, die als Sängergemeinschaftsverein schon seit 20 Jahren besteht, nach Kirchheimbolanden kein Problem darstellen …

Der vollständige Artikel ist hier zu sehen:
Kritik Kirchheimbolanden_Weihnachten_Rheinpfalz24.12.2014-quer