Presseartikel und News zu Gospel Inspiration

„Gospel Inspiration“: Mal getragen, mal beschwingt

Der Chor „Gospel Inspiration“ animiert die Zuhörer zum Mitklatschen. Foto: Vollformat/Heiler

Der Chor „Gospel Inspiration“ animiert die Zuhörer zum Mitklatschen. Foto: Vollformat/Heiler

ERFELDEN – Viele verschiedene Stimmungen zauberten die 18 Sänger von „Gospel Inspiration“ am Samstagabend in die evangelische Kirche. Vor rund 130 Gästen sangen sie bekannte und unbekannte Melodien, geistliche und weltliche Stücke und begeisterten damit ihre Zuhörer. Mal getragen und ruhig, ja fast traurig, mal beschwingt, fröhlich und lebhaft sangen die Sänger unter Leitung von Frank Eckhardt ihre Stücke und setzten mit Klasse und musikalischem Können die Inhalte der Lieder in Musik um. Dabei beeindruckten sie mit ihren starken Stimmen, ebenso wie durch ihren teils sechsstimmigen Gesang.

Immer wieder gelang es dem Chor, seine Zuhörer zum Mitklatschen zu animieren. Viele wippten auf ihren Plätzen im Takt, eine Besucherin tanzte sogar hinten im Kirchenraum zu den Liedern. „Wenn Sie möchten, dürfen Sie bei unserem letzten Stück mitsingen“, bezog Dirigent Eckhardt das Publikum ein, als er die teils auf englisch, teils auf deutsch gesungene Version von „Stille Nacht“ ankündigte.

Durch das Programm führten humorvoll die beiden Chorsänger Andreas Schmidt-Neumann und Christine Staudermann und gaben zu jedem ihrer Lieder eine kurze Erklärung. So sagten sie zum Lied „Mary did You Know“, in dem Maria erfährt, dass sie schwanger ist: „In der Bibel heißt es; ,Maria hörte die Worte und bewegte sie in ihrem Herzen‘; ob sie sie verstanden hat, erfahren wir vielleicht im nächsten Stück.“

Den Bezug zum Jesus-Kind suchten sie auch im Stück „The little Drummer Boy“. Das Lied erzählt von einem armen Waisenjungen, der Jesus nichts schenken kann außer seinem Trommelspiel. „Jesus lächelte und verstand“, meinte Staudermann und fügte an: „Es muss nicht immer das größte und teuerste Geschenk sein. Für mich sind die wertvollsten Geschenke die, die von Herzen kommen.“

Eine wunderbare Welt besangen die Musiker in Louis Armstrongs Stück „What a Wonderful World“. „Es gibt schreckliche Dinge in der Welt. Doch wenn man bereit ist, positive Sachen zu sehen, dann ist die Welt wundervoll, wenn auch nur für manche Augenblicke“, meinte Schmidt-Neumann. Später meinte er: „Gospel ist die fröhlichste Form, gute Nachrichten zu verbreiten.“ So präsentierte der Chor das Lied „Good News“ auch mit viel Lebendigkeit und Schwung.

So vielfältig wie das Repertoire präsentierten sich auch die Sänger. Nicht nur ihre rot-schwarze Chorkleidung – mal mit roten Hosenträgern, Federboas oder Krawatten zum schwarzen Hemd, mal mit schwarzer Weste über knallroter Bluse –, auch einzelne Sänger begeisterten mit charakteristischen Soloeinlagen. So gaben Christine Staudermann und Heidi Breiling-Wierczeiko, die einzige professionelle Sängerin des Chores, Stücke mit ihren sonoren Altstimmen zum Besten.

Beeindruckend imitierten Dieter Hassinger und Kurt Finger im Stück „Sixteen Tons“ mit brummendem Bass und Bariton die eintönige und harte Arbeit in amerikanischen Kohlegruben. Im Duett präsentierte sich Staudermann zusammen mit Tina Ternus; und die Mezzosopranistin Christiane Stoetzer sang schwungvoll in den beiden Stücken „When my Time Comes, Lord“ und „Operator“.

Passende Lichteffekte im Altarraum
Bei den meisten Stücken wurde der Chor begleitet von Manuel Seng am E-Piano und Claus Mager an Schlagzeug und Trommel. Aber auch bei Stücken ohne instrumentale Begleitung kamen die kräftigen Chorstimmen gut zur Geltung. Alle Lieder setzte Konstantin Schmidt durch Lichteffekte in Szene. Passend zum Rhythmus tauchte er den Raum um Altar und Kanzel in lila, pinkes und türkises Licht und machte somit das Konzert zu einem Erlebnis für Ohren und Augen.

Echo-Online 04.12.2017, Von Kirstin Gründel

GOSPEL INSPIRATION macht Freude an Musik greifbar

Rhein-Zeitung Bad Kreuznach, Kultur: Ausgabe 23.01.2017 (bj)

Der Rhythmus war ansteckend beim Konzert von GOSPEL INSPIRATION

Publikum klatscht und singt begeistert mit

Das Ensemble riss die Besucher am Samstag während seines Konzertes mit 

Pfaffen-Schwabenheim: In der ehemaligen Stiftskirche, wo so häufig gregorianische Gesänge zu Hause sind, gab es am Samstagabend (21.01.2017) mit GOSPEL INSPIRATION einen besonderen Leckerbissen, unter dem Motto „25 Jahre GOSPEL INSPIRATION; 25 Jahre Feel the Spirit“.

Aller Achtung, selbst wer kein ausgewiesener Freund des Gospels ist, wurde am Samstag zum Fan. Denn der rund 20-köpfige stimmgewaltige Chor wusste zum 25-jährigen Chorjubiläum total zu überzeugen. Dass die Sänger dabei fast schon Profis sind, zeigte auch insbesondere daran, dass der Chor gut mit dem in der Kirche schwierigem Hall zurechtkam. Hier hat der Leiter der Truppe „J“ Hatch, der den Chor seit 15 Jahren leitet, ganze Arbeit geleistet. Hatch stammt aus den USA und musizierte viele Jahre in den Südstaaten. Er hat es verstanden GOSPEL INSPIRATION das Feeling des Gospels einzuhauchen. Wodurch dieses Ensemble sich von den vielen Gospel- und Popchöre sehr abhebt. Die vielen Arrangements stammen alle aus der Feder von J. Hatch, sind so viel authentischer. Wobei „Anhören“ auf die Zuschauer nur teilweise zutraf; kaum einer blieb ruhig auf den Kirchenbänken sitzen. Das Gotteshaus schien gleichsam beschwingt in Bewegung und es brauchte kaum Aufforderung, um das Publikum zum Mitklatschen zu inspirieren.

Das sechsstimmige Repertoire, reichte von traditionellem Black Gospel über Latin Gospel und Worship-Songs bis hin zu vielen Eigenkompositionen. Gerade bei den letzt genannten zeigte sich die Klasse und das musikalische Können von GOSPEL INSPIRATION. Daneben bewies das Ensemble, dass es mit sehr starken Chorstimmen besetzt ist, bei dem auch vielen Solisten zu überzeugen wussten.

Viele Kritiker sehen ja die Gospelwelle längst abebben, doch wenn Gospel so gut vorgetragen wird, wie bei diesem Chor, muss einem um diese Musik nicht bange werden. GOSPEL INSPIRATION unterstreicht dies bereits schon seit 25 Jahren.

Um mit diesem Chor mitsingen zu können, kommen die ausgesuchten Aktiven aus dem Großraum Rheinland-Pfalz &  Hessen 1x wöchentlich nach Wiesbaden zusammen.

Die gut 2 Stunden des sehr abwechslungsreichen Konzertes vergingen wie im Flug. Wobei J. Hatch und Michael Grossmann an der Percussion noch ein besonderes Bonbon boten: Als Duo zeigten sie bei dem Song „The Minstrel Boy“ einem patriotischem Irischem Song an der Percussions eine fantastische Leistung. Und als weiteres Bonbon gab es „Oh Happy Day“, das Hatch eigentlich gar nicht singen lassen wollte. Das wäre allerdings sehr schade gewesen, denn sein Arrangement dieses Welthits war allemal hörenswert.

GOSPEL INSPIRATION bot professionelles Niveau

Mit Herzblut und voller Inspiration

Befallsstürme für Gospelchor in Meisenheim

Die Rheinpfalz Kusel, Ausgabe 01.02.2017 (von Markus Henz)

Den Eindruck, die den aus Wiesbaden und Umgebung kommende Formation GOSPEL INSPIRATION in der „Perle am Glan“ bei Ihren beiden ersten Auftritten vor einigen Jahren hinterlassen hatte, muss wohl ein sehr nachhaltiger gewesen sein, denn die Meisenheimer Schlosskirche war beim 3. Gastspiel am Sonntag voll besetzt. Und erneut begeistert der Chor aus acht Männer- und 10 Frauenstimmen, dem Schlagzeuger Florian Hollingshaus und Chef J. Hatch am Keyboard vom Fleck weg.

Auch wenn das Intro eher verhalten daherkam, der Chor steigerte sich schon beim ersten Titel: „What if God was one uf us“ fesselte und animierte zugleich, so dass eifrig im Rhythmus mitgeklatscht wurde. Im ganzen Konzert wurden Lichteffekte zur dezenten Unterstützung der jeweiligen Stimmung genutzt. Pianist und Chorleiter Hatch ließ die Zügel bewusst lang, wusste er doch, dass er sich auf seine Leute blind verlassen kann. Auch wenn es sich wohl überwiegend um Laien handelt, die da zu Werke gingen, wurde doch bei der Vielzahl der absolvierten Auftritte ein hochprofessionelles Niveau erreicht, das seinesgleichen sucht. Darüber hinaus verfügt GOSPEL INSPIRATION in allen Stimmlagen über Sänger, die auch solistisch überzeugen und den jeweils übernommenen Part mit Herzblut erfüllen.

So gab es neben fetzigen, rhythmusbetonten Titeln auch getragene Melodien, die durch ihre Gefühlsintensität bestachen. Höhepunkte wurden immer wieder besonders dadurch hervorgehoben und unterstrichen, dass sie unbegleitet daherkamen. Etwa bei „Rock my soul“, bei dem auch die gesamte dynamische Bandbreite, über die der Chor verfügt, zur Geltung kam. Wobei auch erfahrene Chorsänger unter den Besuchern einmal mehr mit Verwunderung zur Kenntnis nahmen, dass alles von jedem auswendig vorgetragen wurde. Was naturgemäß der Konzentration auf die musikalische Ausgestaltung zu Gute kam.

Ein weiteres Plus waren die meist von J. Hatch erarbeiteten Arrangements die weit über das hinausgingen, was in diesem Genre üblich ist. Da konnte er mit den Pfunden wuchern, die er als versierter Jazzpianist zur Verfügung hat. Aber auch die Gattung Pop war mit „You’ve got a friend“ vertreten. Folkloristisches aus Irland mit „Minstrel boy“ und südamerikanische Salsarhythmen hielten bei „Joshua fit the battle of Jericho“ Einzug ins altehrwürdige Gotteshaus, indem die Besucher auch mucksmäuschenstill das musikalische Geschehen verfolgten, wenn, wie nach der Pause bei „Were you there, wenn they crucified my lord“ die Gefühlsintensität derart stark war, dass wahre Gänsehautschauer den Rücken herunterliefen. Funky-Jazz war angesagt bei „Ain’t no rock“ und nach dem fast schon unvermeidlichen, aber völlig neuem Gewand daherkommenden „Swing low, sweet chariot“ leiteten ein schier unendlich scheinendes, aber zu keinem Zeitpunkt langweiliges Klaviersolo den krönenden Abschluss ein. Dabei trieb Hatch das Ensemble und das Auditorium, das zuvor im genretypischen Frage-Antwortspiel geübt worden war, zu wahren Höchstleistungen hin. Klar, dass mehrere Zugaben fällig waren und mit dem sicher von vielen längst sehnsüchtig erwarteten „Amen“ auch gewährt und vom Publikum mit Beifallsstürmen gefeiert wurden.

 

Der Auftritt der Formation GOSPEL INSPIRATION in Meisenheim war ein musikalischer Genuss

Öffentlicher Anzeiger Bad Kreuznach, Ausgabe 02.02.2017 (kx)

Als Genuss für alle Sinne empfanden die vielen Zuhörer das Konzert von GOSPEL INSPIRATION in der voll besetzten Schlosskirche Meisenheim. Denn es waren nicht nur musikalische Höhepunkte und bemerkenswerte Arrangements zu hören, sondern auch dezente Beleuchtungseffekte zu sehen, die die Sänger, Musiker und Teile des Gotteshauses in stimmungsvolles Licht rückten.

Meisenheim: Die Formation GOSPEL INSPIRATION gilt seit 25 Jahren als einer der erfolgreichsten Chöre aus dem Raum Hessen & Rheinland-Pfalz. Dass ihr diese Bedeutung zu Recht zukommt, stellen die 10 Frauen- und acht Männerstimmen um den Schlagzeuger Florian Hollingshaus und den Jazzpianisten J. Hatch (aus USA stammend) auch bei Ihrem dritten Gastspiel in Meisenheim unter Beweis.

Die Schlosskirche war wieder mal bis auf den letzten Platz besetzt und das Publikum lies sich gern vom Gesang und Rhythmus mitreißen. Es klatschte begeistert, forderte mehrere Zugaben, feierte und verabschiedete die Musiker nach dem bewegenden Konzert auf hochprofessionellem Niveau schließlich mit stehenden Ovationen.

Schon mit dem ersten Titel „One of Us“ von Joan Osborne zog der Chor die Zuhörer in seinen Bann und motivierte zum rhythmischen Klatschen. Aber nicht nur die außergewöhnlichen Arrangements fanden gefallen. Auch getragenen gefühlvolle Melodien spiegelten die Vielseitigkeit des Chores wieder. Gänsehautfeeling rief beispielsweise nach der Pause der Song „Were You There, When They Crucified My Lord“ hervor. Pop und Floristisches aus Irland, südamerikanische Salsarythmen und Funky-Jazz waren unter anderem zu hören. Ein bemerkendes Klaviersolo leitete den krönenden Abschluss ein, der mit mehreren Zugaben und stehenden Ovationen des Publikums unter einem berauschendem „Amen“ ausklang. Hauptfigur des Konzertes war neben den Chormitgliedern und Schlagzeuger Florian Hollingshaus der musikalische Leiter „J. Hatsch“ am Keyboard, dessen eigene Arrangements weit über das übliche Maß hinausgehen und dem musischen Genuss zusätzliche Attraktivität verleihen.

Werner Keym, der Leiter des Volksbildungswerkes Meisenheim, zeigte sich tief beeindruckt von der hervorragenden Leistung des Chores, der Solisten und der Instrumentalisten. Er zeigte sich auch fasziniert von den raffiniert und dennoch behutsam eingesetzten Beleuchtungseffekten, welche die Akteure und Teile der Schlosskirche dezent ins rechte Licht rückten und die Atmosphäre des alterwürdigen Gotteshauses wirkungsvoll in Szene setzten. Mit der Verpflichtung dieser Gospelformation hätte man erneut ein gutes Händchen bewiesen, so Keym. Den sehr guten Besuch des Gospelkonzertes bewertete der VBW-Leiter positiv. „Wir könne sehr zufrieden sein!“ (kx)

Gospel Inspiration überzeugt in der Schiersteiner Christophoruskirche

Wiesbadener Kurier, 21.01.2015

„Gospel Inspiration“ animiert in der Christophoruskirche zum mitgrooven. Foto: wita/Paul Müller

„Gospel Inspiration“ animiert in der Christophoruskirche zum mitgrooven. Foto: wita/Paul Müller

SCHIERSTEIN – O Happy Day, Sixteen Tons, Swing low sweet chariot: Das sind alles oft gehörte Gospelstücke, die viele Chöre im Repertoire haben. Doch einer schafft es, diesen Evergreens eine neue, frische, eigene Note aufzusetzen und hat dazu auch das perfekte Ensemble zur Verfügung, um den Stücken jede Menge Leben einzuhauchen: J. Hatch und der Chor „Gospel Inspiration“ aus Wiesbaden.

Hervorragende Solisten
Jedes Jahr gastiert der Chor im Januar in der Schiersteiner Christophoruskirche, die bis auf den letzten Platz besetzt ist, denn die Fans wissen, dass sie hier etwas Besonderes geboten bekommen: Eben nicht die x-te Version des Immergleichen, sondern Sätze, die fein abgestimmt grooven, vielen hervorragenden Solisten die Möglichkeit geben, ihre Stimme zu präsentieren und ausgeklügelte Rhythmen, die zum Mitklatschen animieren. Das Publikum hier hat auch keine Probleme, den Offbeat gleich richtig zu klatschen und zum Schluss sogar eines der Lieder mitzusingen. Denn hier sind viele Chorsänger unter den Zuschauern, die sich diesen gesanglichen Leckerbissen nicht entgehen lassen und eine Inspiration für den eigenen Chor mitnehmen wollen. Sie grooven mit und lassen sich von der guten Laune des in Rot und Schwarz gekleideten Ensembles aus rund zwei Dutzend Sängern anstecken.

Es ist nicht immer nur Gospel, sagt der Dirigent und Pianist, der zwischen den Stücken charmant moderiert. „Feel Good Music“, Musik zum Wohlfühlen, will er seinen Zuhörern bieten. Und so ist dann auch mal ein Popsong dabei wie Joan Osbornes „What if God was one of us?“ oder „Ol’ Man River“ aus dem Musical „Showboat“, für das der Chor einen wunderbaren Bassisten zur Verfügung hat.

Die Solisten besitzen alle große Klasse und viel Ausstrahlung. Auch bei den Frauen gibt es Sängerinnen, die den Profis in nichts nachstehen. Eine gut ausgesteuerte Tontechnik sorgt für idealen Sound in der poppig- bunt ausgeleuchteten Christophoruskirche. Am Schlagzeug unterstützt Michael Großmann den Chor mit den passenden Beats. Gemeinsam mit Hatch am Klavier schafft er es, zu zweit richtigen Band-Sound zu erzeugen.

Sechsstimmige Arrangements
Mehr als einmal führt die Musik in die amerikanischen Südstaaten, zum Beispiel mit dem „Nawlins Medley“ – Nawlins, so wird New Orleans dort ausgesprochen. Dort, so erklärt Hatch, wird bei Beerdigungen zunächst etwas Getragenes gespielt, wenn der Trauerzug den Friedhof wieder verlässt, wird hingegen ein fröhliches „When the saints go marching in“ intoniert: Und genau so ein Medley hat er dem Chor auf den Leib geschrieben. Sechsstimmige, anspruchsvolle Arrangements, die federleicht wirken und oft auch ganz ungewohnte Musikrichtungen zusammenbringen, sind zu hören. „Sixteen Tons“, die Klage der Kohlearbeiter, ist hier im Reggae-Rhythmus gesetzt. Den afrikanischen Ursprung des Gospels nicht zu verleugnen, ihn aber mit modernen Elementen sinnvoll zu verfeinern, hat sich der Chorleiter zum Ziel gesetzt. Langer, herzlicher Beifall beschließt das Konzert in Schierstein, die Zuhörer verlassen sichtlich beschwingt die Kirche.

Hallelujah mit Hüftschwung – Gospel-Chor bewegt Rennerod

Ein Vorweihnachtskonzert besonderer Art in der Pfarrkirche „St. Hubertus“

Gospel Inspiration 06-12-14 Rennerod

Rennerod. Stimmungsvolle Gospelkonzerte gehören zu den musikalischen Höhepunkten in der Weihnachtszeit überall auf der Welt. In diesem Jahr gastierte zum ersten Mal auf Einladung des Kulturkreises Hoher Westerwald der Chor „Gospel Inspiration“ in der Katholischen Kirche in Rennerod, die zu diesem musikalischen Highlight fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Unter der Leitung des amerikanischen Profimusikers „J“ Hatch am Klavier, mit Percussion (Michael Grossmann) und stimmungsvoller Ton- und Light-Technik (Marcellus Allendorf u. Torsten Krick) rissen die 26 Sängerinnen und Sänger aus dem Rhein-Main-Gebiet die Zuhörer mit ihren geschulten Stimmen schnell in ihren Bann.

Im Namen des Kulturkreises Hoher Westerwald begrüßte Hans-Jürgen Heene die zahlreichen Besucher aus nah und fern und freute sich über die große Resonanz. Schon nach den ersten Stücken “Es kommt ein Schiff“ und „Gonna raise may hands“ oder der überaus gut gelungenen Interpretation von „Alle Jahre wieder“ sprang der Funke auf die Zuhörer über und das Publikum klatschte begeistert im Rhythmus mit. Alle Besucher waren berührt und schon nach wenigen Minuten beeindruckt von der musikalischen Darbietung des Gospelchores. Das Repertoire bestand nicht nur aus schnellen Stücken, sondern bot mit ruhigen Pop-Balladen, aber auch lateinafrikanischen Spirituals, wie z. B. „Siyahambe“, eine schöne und abgewogene Mischung. Auch die Solointerpretationen „Ain’t no rock“ durch Susanne Jeßberger (Alt), „Where you there“ von Katharina Schönbach (Sopran) oder die Duett-Balladen „Where are you God“ mit Christian Bartmann (Tenor) und Meike Gieß (Mezzosopran) und „Working in a cool mine“, dargeboten von Dieter Hassinger (Bass) und Kurt Finger (Bariton), waren perfekt arrangiert und versprühten Leichtigkeit und Lebensfreude.

Die Gospelsänger entbrannten ein wahres Feuerwerk und sangen dennoch diszipliniert und leidenschaftlich. Gefühlvoll im Sopran und Mezzosopran, voluminös im Alt und Tenor, wohl drei Oktaven umfassend im Bariton und Bass. Dazu machte der Chor seinem Namen „Inspiration“ alle Ehre indem er Live-Interpretationen zuließ, wie sie wohl die wenigsten Zuhörerinnen und Zuhörer schon einmal gehört hatten. Der Erfolg des Chores liegt wohl auch in der Besonderheit ihres musikalischen Leiters „J“ Hatch, der in einfühlsamer Weise den Chor dirigierte, den Zuhörern die nötigen Hintergrundinformationen zu den Liedtexten bot und dadurch eine Brücke zwischen Chor und Publikum herstellte. Viel motivieren musste er das Renneroder Auditorium nicht: Kaum eine Minute verging, in der nicht synchron in die Hände geklatscht, mit den Fingern geschnippst oder mit den Füssen im Takt mitgewippt wurde !

Gospel ist, und das beweist der Chor aus Wiesbaden sehr eindruckssvoll, definitiv lebendig und lebensbejahend und transferiert manchmal leise soulig, manchmal laut rockig oder jazzig pure positive Lebensfreude. Gospel, so spüren alle, ist nicht nur irgendeine musikalische Stimmungsbezeichnung, die in die Beine und Hände geht, sondern berührt auch die Herzen. Es ist schwerlich vorstellbar, dass die Begeisterung bei dem abschliessenden Christmas-Medley aus „Feliz Navidad“, „Kling Glöckchen“ und dem „Drummer Boy“ noch größere Wellen schlagen könnte !

Mit mehreren Zugaben und dem Abschlußlied „Amen“ verließ der Chor ein sichtlich berührtes und Publikum in der „St. Hubertus“-Kirche. Kaum möglich diese Stimmung noch zu steigern. Alle, Zuhörer und Musiker, können ein unvergessliches Konzerterlebnis und die frohe Botschaft von Advent und Weihnacht beschwingt mit nach Hause nehmen. – Die fünf verschiedenen bisher erschienenen Musik-CD’s des Chores können weiterhin in der Buchhandlung & Antiquariat Lang, Hauptstrasse 71 in Rennerod erworben werden und sind ein ideales Weihnachtsgeschenk !

Saisonvorbereitung 2014

Gospel Inspiration hatte ein intensives Chorwochenende vom 08.05. – 11.05.2014 in Wachenheim in der Pfalz mit viel Singen, Singen, Singen, Singen …… aber auch Lachen, Feiern, Party ….;-)

Wir freuen und darauf, im Winter eine schöne Weihnachts-CD, sowie neue Songs präsentieren zu können.

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Der Chor Gospel Inspiration bewegt das Publikum in Gundersheim

Wormser Zeitung 20.01.2014

Mit dem Konzert des Wiesbadener Chors

Zum Abschluss seines Jubiläumsjahres zum 150-jährigen Bestehen hatte der Turnverein 1863 e.V. Gundersheim zum Konzert mit dem Chor „Gospel Inspiration“ geladen. Gleich zur Begrüßung stellte TV-Vorsitzender Günther Gispert klar: „Keine Angst! Ich singe nicht!“. Stattdessen begrüßte er die Chorformation aus der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden.

Der Chor „Gospel Inspiration“ gilt als einer der besten Gospel-Chöre Deutschlands und ist auch international bekannt. Das musikalische Markenzeichen des Chores ist es, das traditionelle Gospel- beziehungsweise Spirituals-Liedgut mit modernen Rhythmen in sechsstimmige Arrangements zu bringen. Abgerundet werden diese Songs durch Percussion-Begleitung sowie Lichteffekte.

So erklangen die für das Publikum bekannten Lieder sehr schwungvoll. Schon beim ersten Lied „Amen“ sprang der Funken über. Begeistert wurde von Beginn an mitgeklatscht, geschnipst oder leise vor sich hingesungen.

Unterhaltsame Moderation

Mit „Nobody knows the Trouble I‘ve seen“, „Oh happy Day“, „Swing low, sweet Chariot“ und „Down by the Riverside“ wurden die eingängigsten Stücke der „Top Ten der Gospel Charts“ präsentiert.

J. Hatch, amerikanischer Jazzpianist, arrangiert die Melodien für die Lieder in sechsstimmigen Chorsätzen. Mit kleinen Geschichten rund um seine Leidenschaft in Deutschland Auto zu fahren, den ersten Auftritt in Gundersheim vor einigen Jahren sowie der Bereicherung seines deutschen Wortschatzes mit „Schuhbändel“, führte Hatch unterhaltsam durch den Abend. Hierbei forderte er das Publikum zum Mitsingen auf: „Stand up and sing, do your own thing!“

Von der Ballade „Where you there“, die von der Kreuzigung Jesus Christus erzählt, waren die zahlreichen Gäste emotional betroffen. Mit „Sixteen Tons“, einem Lied über Sklavenarbeit in Kohlenminen, blieben neben dem nachdenklichen Text auch die Choreographie-Elemente des Kohleschaufelns in Erinnerung.

Dass der Chor auch ohne Klavierbegleitung singen kann, bewiesen die Sängerinnen und Sänger am Ende des ersten Teils beim afrikanischen Song „Shut De Do“. Nicht nur bei diesem Lied trug Rainer Rumpel an den Percussioninstrumenten zur Klang- und Rhythmusverstärkung bei. Mit „Year Lord“ und „I’m goin‘ home“ erklangen Eigenkompositionen mit eigenem Text von Hatch zum Thema: „Wenn es dir schlecht ergeht, gehe in die Kirche und singe ein Lied für Gott!“. Mit Louis Armstrong und seinem Lied „What a wonderful World“ beschloss der Chor den Abend.

Jedoch war das Publikum von „Gospel Inspiration“ so begeistert, dass durch „Standing Ovations“ eine Zugabe erklatscht wurde. Mit einem „Beatles-Medley“, darunter die Stücke „All you need is love“, „Obladi, Oblada“ sowie „Hey Jude“ belohnte der Chor sein Publikum, das sich nicht nehmen ließ, bei diesem Stück kräftig mitzusingen.

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